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01 •
Das Mountainbike ist erfunden worden, um Emotionen und angenehme Abenteuer zu schenken, nicht als Mittel zur Suche des Unmöglichen oder - schlimmer noch - als eine mechanische Waffe, um die Gesetze der Schwerkraft herauszufordern. Auch um die eigene Unversehrtheit zu gewährleisten, ist das Mountainbike vernünftig und ohne Übertreibungen zu benutzen, auf Strecken, bei denen die Beschaffenheit des Terrains, das Gefälle und die Räume dies ermöglichen. Im gesamten Trentino gibt es markierte Wege, tausende Kilometer an Forstwegen, die für den Verkehr geschlossen sind, und Verbindungsfahrradwege in jeder Talsohle, während in den ökologisch empfindlichen Zonen wie den Naturparks manchmal Durchfahrtsverbote gelten.

02 • Die Fußgänger haben immer Vortritt. Nähern Sie sich ihnen höflich und sorgen Sie dafür, dass sie Ihre Anfahrt rechtzeitig merken. Fühlen Sie sich nicht überlegen, nur weil Sie schneller sind; ein Gruß kostet nichts. Das Urteil, dass sich die Menschen über den von Ihnen bevorzugten Sport bilden, hängt auch von Ihrem Verhalten ab.

03 • Bereiten Sie ihre touren sorgfältig vor und informieren Sie sich bei den territorialen Fremdenverkehrsämtern.

04 • Achten Sie auf die Schilder, die Durchfahrtsverbote und das Privateigentum. Informieren Sie sich über eventuelle Restriktionen, die zum Schutz der Umwelt in besonders wertvollen Zonen auferlegt werden. Auch wer nach Ihnen kommt, findet in den Viehweidezonen Schilder und Absperrungen vor: Hinterlassen Sie sie also so, wie Sie sie vorfinden.

05 • Schätzen Sie Ihre Fähigkeiten objektiv ein und vergleichen Sie sie mit der Beschaffenheit der Strecke. Gehen Sie bei der Programmierung Ihrer Ausfahrten stufenweise vor und legen Sie die anspruchsvollsten Touren an den Saisonausgang, wenn das "Bein" trainierter ist. Versichern Sie sich vor jedem Ausflug, dass sich Ihr Fahrzeug in einwandfreiem Zustand befindet. Vergessen Sie nicht, einen kleinen Kit zur Behebung der häufigen Reifenpannen, eine angemessene Kleidung und den Schutzhelm mitzunehmen, der auch während der Steigungen zu tragen ist.

06 • Im Trentino kann man bei vielen Liftanlagen das Bike mitnehmen und bequem die Höhe erreichen. Dabei legt man oft Strecken zurück, die im Winter als Skikarusselle die Täler verbinden. Bevorzugen Sie bei der Wahl Ihres "Downhills" zurück die Skipisten oder jedenfalls die Dienstwege. Halten Sie die Grenzen ein: Die Geschwindigkeit hat Ihren technischen Fähigkeiten und der Bodenbeschaffenheit zu entsprechen. Vermeiden Sie in der Regel Abfahrten, wenn das Gefälle über dem der Steigung liegt, die Sie bewältigen können.

07 • Die Abfahrten sind das befriedigendste Moment des Ausflugs, aber auch die delikateste Phase: Halten Sie auf den Abschnitten mit geringer Sicht die rechte Seite ein. Gehen Sie jede Kurve so an, als ob Sie einem anderen Biker begegnen würden und testen Sie oft die Bremsen. Vorsicht vor feuchten oder nassen Abschnitten; vermeiden Sie plötzliches Bremsen, das nicht nur Furchen im Boden hinterläßt, sondern immer auch unnötig Ihr Gleichgewicht aufs Spiel setzt.

08 •
Achten Sie die Natur. Sie sind Gäste einer in ihrer Schönheit verletzlichen Umgebung. Lassen Sie keinen Müll zurück und stattdessen Blumen und Pflanzen in ihrem Habitat stehen. Nehmen Sie nur die Erinnerungen und Ihren eventuellen Abfall mit. Sollten Sie die angenehme (und häufige) Erfahrung machen, einem freien Tier zu begegnen, erschrecken Sie es nach Möglichkeit nicht und geben Sie ihm die Möglichkeit, sich zu entfernen.

09 •
Versuchen Sie mit Ihrem Verhalten auf dem Sattel allen anderen Bikern ein gutes Beispiel zu geben. Nur so kann jeder Ausflug zu einer Gelegenheit werden, um positive Empfindungen und Emotionen zu sammeln und um die eigenen Kräfte und technischen Fähigkeiten zu testen.


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